Warum ich heute mit Menschen arbeite
Mein beruflicher Weg begann ursprünglich in einer ganz anderen Richtung.
Nach meinem Abitur absolvierte ich zunächst eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und arbeitete mehrere Jahre im IT-Bereich – unter anderem auch in der Ausbildung junger Menschen.
Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, dass mich vor allem eines interessiert: Menschen.
Ich wollte verstehen, warum Menschen fühlen, denken und handeln, wie sie es tun. Und ich wollte Menschen nicht nur fachlich begleiten, sondern auch in schwierigen Lebenssituationen unterstützen.
Heute verbinde ich genau diese Interessen in meiner Arbeit.
Mein Weg: Psychologie, Sonderpädagogik und berufliche Rehabilitation
Ich studierte Psychologie sowie Sonderpädagogik und sammelte berufliche Erfahrungen in Schule, beruflicher Rehabilitation, Förderkontexten und psychosozialen Arbeitsfeldern.
Besonders geprägt hat mich die Verbindung dieser beiden Perspektiven.
Die Psychologie hilft zu verstehen, wie Menschen denken, fühlen und handeln.
Die Sonderpädagogik richtet den Blick stärker auf Ressourcen, Entwicklungsmöglichkeiten und das, was bereits gelingt.
Für mich ergänzen sich beide Sichtweisen auf besondere Weise.
Denn Menschen sind mehr als Diagnosen.
Erfahrung mit unterschiedlichen Lebenssituationen
In meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit durfte ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenslagen begleiten.
Dazu gehören unter anderem Menschen mit psychischen Belastungen, sozialen Unsicherheiten, ADHS, innerem Druck, Erschöpfung oder belastenden Lebensereignissen.
Darüber hinaus konnte ich praktische Erfahrungen in klinischen und psychosozialen Kontexten sammeln – unter anderem in Psychiatrie, Psychosomatik sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Besonders wichtig ist mir dabei jedoch:
Ich sehe Menschen nicht ausschließlich durch die „klinische Brille“.
Mich interessiert immer auch, welche Erfahrungen Menschen geprägt haben, welche Belastungen sie tragen, welche Ressourcen bereits vorhanden sind – und vor allem die Frage:
Was kann gelingen?
Wie ich arbeite
Ich glaube, dass Verhalten immer einen Hintergrund hat.
Deshalb begegne ich Menschen mit Ruhe, Wertschätzung und dem Wunsch, zunächst zu verstehen – bevor ich bewerte.
Mir ist wichtig, Menschen nicht auf Probleme oder Diagnosen zu reduzieren.
Gemeinsam Gedanken sortieren, Zusammenhänge besser verstehen, Orientierung finden und neue Perspektiven entwickeln – das steht für mich im Mittelpunkt.
Humor, Ehrlichkeit und Menschlichkeit dürfen dabei ebenfalls ihren Platz haben.
Auch privat
Ich lebe mit meiner Frau in Würzburg und bin ein neugieriger Mensch.
In meiner Freizeit bin ich gerne aktiv – besonders beim Tauchen, Schwimmen oder Radfahren.
Das Tauchen begleitet mich schon seit vielen Jahren. Für mich steht es für Ruhe, Konzentration und manchmal auch dafür, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Denn genau das interessiert mich bis heute:
Was bewegt Menschen? Und wie kann Entwicklung gelingen?
